Warum es Inclusion Bridge gibt
Zwischen Menschen, die arbeiten wollen, und Unternehmen, die Menschen suchen, steht ein System aus starren Stellen, Abgabenbescheiden und Aktenbergen. Inclusion Bridge ist entstanden, um genau dieses System zu ersetzen: durch eine Plattform, auf der Aufgaben, Pflichten und Förderungen zusammenlaufen.
Was heute zwischen Mensch und Arbeit steht
Viele Menschen wollen arbeiten und könnten es. Trotzdem kommen Aufgabe und Mensch oft nicht zusammen. Die Gründe liegen selten bei den Personen, sondern im System dahinter: Bewerbungen prüfen eine Stelle als Ganzes statt als Summe ihrer Aufgaben, und wer nicht ins Raster passt, fällt früh heraus.
rund 44.700
Arbeitgeber beschäftigen keinen einzigen schwerbehinderten Menschen, obwohl viele Menschen arbeiten wollen und könnten.
bis zu 9.780 €
Ausgleichsabgabe zahlen deutsche Betriebe je unbesetztem Pflichtplatz und Jahr, statt einzustellen.
0,35 %
der Menschen in Werkstätten wechseln pro Jahr in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Weg hinaus ist die Ausnahme, nicht die Regel.
6–12 Monate
dauert allein ein GdB-Verfahren. Anträge, Nachweise und Zuständigkeiten verteilen sich auf einen Behörden-Dschungel.
Stand Juli 2026 · belegte Markt- und Verwaltungsdaten, DACH-Fokus Deutschland
Aufgaben statt Stellen
Aus diesem Missstand entstand eine einfache Umkehrung: Nicht der Mensch wird auf eine fertige Stelle zugeschnitten, sondern die Aufgabe auf vorhandene Stärken. Eine zu grosse Stelle wird in Teilaufgaben zerlegt (Job-Carving), für jede Aufgabe schlägt die KI passende Menschen vor, und am Ende steht ein regulärer Arbeitsvertrag mit fairem Lohn, auf Wunsch begleitet durch einen Jobcoach.
Beim Bauen wurde schnell klar: Die Vermittlung ist nur die halbe Arbeit. Um jede Anstellung herum liegen Quote und Abgabe, BEM, Barrierefreiheit, Förderanträge und Nachweise, verteilt auf getrennte Werkzeuge und Behörden. Also wuchs aus dem Matching-Werkzeug die Inklusions-Ebene über dem klassischen HR: eine Datenbasis, auf der alle diese Pflichten und Chancen automatisch mitlaufen. Inclusion Bridge ist ein Produkt der ORDO Technologies UG.
Alles rund um inklusive Arbeit, was klassisches HR nicht abdeckt
Heute führt Inclusion Bridge alle Beteiligten auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammen: Unternehmen, Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung, Einrichtungen, Angehörige, Jobcoaches und Kostenträger. Job-Carving, KI-Matching und Jobbörse führen zur selben begleiteten Direktanstellung; Compliance, Förderung und Wirkungsnachweis laufen automatisch mit. Gebaut für den DACH-Raum, barrierefrei nach WCAG.
Wirtschaft & Förderung
Job-Carving
wenn die Stelle zu gross ist
Jobbasiertes Matching
wenn die Aufgabe klar ist
Jobbörse
wenn Sie ausschreiben möchten
Läuft automatisch für Sie mit
Zusammenarbeit
- Werkstatt-Aufträge
- Soziale Projekte
- Anfragen & Verhandlung
Begleitung
- Begleitung & Risiko-Radar
- Check-ins & Termine
- Lernen & Stärken
- Nachrichten
Förderung & Compliance
- Förderanträge & Kostengutsprachen
- Quoten & Ausgleichsabgabe
- Behörden-Meldungen
- Abrechnung & DATEV
Wirkung
- Wirkungsmessung (ESRS S1)
- SROI & Kostenwirksamkeit
- Statistiken & Berichte
Das Ergebnis
Vermittlung & Begleitung
Geeignete Menschen wechseln, einzeln oder im Team, in eine feste Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Auf Wunsch begleitet ein Jobcoach.
Was wir Ihnen pro Rolle abnehmen
Wählen Sie eine Rolle. Die Tabelle zeigt, was heute von Hand anfällt und welchen Vorgang die Plattform automatisch aus derselben Datenbasis übernimmt.
Fachkräfte
Passende Menschen mühsam suchen, Lebensläufe sichten
Job-Carving und KI-Matching schlagen passende Menschen pro Aufgabe vor
Quote & Compliance
Beschäftigungsquote und Ausgleichsabgabe von Hand berechnen, Meldungen erstellen
Quote und Abgabe automatisch berechnet, Meldung inklusive
Begleitung
Unsicherheit beim Einstieg, Risiken zu spät bemerken
Optionaler Jobcoach und Risiko-Radar sichern Einstieg und erste Monate
Aufträge
Aufträge an Werkstätten per Mail und Telefon koordinieren
Werkstatt-Aufträge mit Verhandlungs-Threads im System, anrechenbar
Wirkung
Nachhaltigkeits- und Wirkungsdaten von Hand zusammentragen
Prüffähige Wirkungsberichte (ESRS S1) auf Knopfdruck
Belegte, prüffähige Wirkung
Weil alle auf einer Datenbasis arbeiten, lässt sich Wirkung belegen statt nur behaupten: als Social Return on Investment je Vermittlung und in Berichten, die Kostenträger und Prüfer akzeptieren.
Sozialrendite & SROI
Jede Vermittlung mit belegtem Social Return on Investment und nachvollziehbarer Kostenwirksamkeit.
Fiskalische Kennzahlen
Quotenanrechnung und fiskalische Effekte, transparent berechnet und für Kostenträger nachvollziehbar.
Prüffähige Berichte
Wirkungsberichte nach ESRS S1, an PHINEO und IRIS+ orientiert, auf Knopfdruck exportierbar.